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Googles Penguin-Update versetzt die Online-Welt in Aufruhr
>> WeiterlesenAm 24.April 2012 hat Google das Penguin-Update durchgeführt. Rund drei Prozent aller Suchergebnisse sind davon betroffen. Ein Bericht über die Folgen:
Wer kennt sie nicht: Webseiten, die mit vermeintlich wichtigen Schlüsselwörtern überladen sind, aber außnahmlos sinnentleerte Texte beinhalten und bis an den Rand vollgestopft sind mit Spam. Wir alle hatten schon mal solche Nieten unter unserem Mauszeiger und haben uns nach dem Klick darüber geärgert, dass uns dieser zu einem mehr als unbefriedigenden Suchergebnis geführt hat. Schnell wird der Zurück-Button betätigt, um wieder zur Suchergebnisliste zu gelangen und man wundert sich warum die Seite eigentlich eine so gute Platzierung hat.
Mit Penguin sagt Google dieser Problematik den Kampf an. Wirklich informative Webseiten sollen eine bessere Platzierung erhalten, überoptimierten Seiten werden durch drohende Abwertungen die Grenzen aufgezeigt.
Probleme bekommen beispielsweise Seiten, auf die gekaufte Backlinks von Backlinkfarmen/Linknetzwerken verweisen. Auch Seiten, die Gastbeiträge mit auffällig vielen Keyword-Links auf ihrer Seite veröffentlichen oder Spam-Kommentare mit Schlüsselwörtern als Namen erlauben, fallen in das Raster von Penguin. Schwierigkeiten bekommen auch Webseitenbetreiber, die Links aus bereits als Spam erkannten Seiten oder Artikelverzeichnissen veröffentlichen oder eben diese Seiten bei sich verlinken (Linktausch).
Selbst „Reinclusion-Anträge“ (Antrag auf Wiederaufnahme in den Index) helfen nicht, da es sich bei dem Update nicht um einen herkömmlichen Filter von Google handelt, sondern um ein Algorithmus-Update. Um eine schlechte Bewertung der eigenen Seite zu vermeiden, müssen die Quellen, die für die Abwertung verantwortlich sind, gefunden und entfernt werden. Dadurch sollte sich die Platzierung nach einigen Wochen wieder verbessern.
Was hilft ist eine professionelle Überarbeitung der Webseite. Dabei sollten unnatürliche Linkmuster, wie etwa Linkschemata, viele Footerlinks und zu viele Money-Keyword Ankertexte überdacht und wirksam überarbeitet werden. Auch ein übermäßig starkes Cross-Domain-Linking wird von Penguin als Anzeichen für einen Mangel an Qualität bewertet. Für eine gute Platzierung ebenso wichtig ist ein gehaltvoll und informativ gestalteter Inhalt, sowie eine möglichst grammatikalisch unauffällige Sprache. Vermeiden sollte man auch die exzessive Verwendung nur eines Schlüsselwortes oder einer bestimmten Schlüsselwort-Kombination.
Für Webseiten, die in Zukunft bestehen wollen und die sich den gewünschten Effekt erhalten möchten, ist es in jedem Fall empfehlenswert Zeit und Geld zu investieren um die Qualität der Texte und Verlinkungen zu garantieren. Dann klappt es auch mit der Platzierung.
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